Geglückter Auftakt in Erstfeld

Am letzten Aprilfreitag ging im idyllischen Erstfeld die Premiere von Walking Football in der Innerschweiz über die Bühne.


Alles war angerichtet auf der neuen Anlage des ESC Erstfeld, mit dem Föhn machte sogar der älteste Urner seine Aufwartung bei der Walking Football Premiere in der Innerschweiz. Vier Teams meldeten sich für den Auftakt inmitten der imposanten Bergwelt an, darunter der Gastgeber und der Verbandsvorstand des Innerschweizerischen Fussballverbandes. Nach der offiziellen Begrüssung durch Urs Dickerhof (Präsident IFV), Raphael Amman (Kampagnenleiter Fussball Suva) und Peter Lüönd (Seniorenobmann IFV) stand zuerst eine kurze, gemeinsame Regelkunde auf dem Programm, bevor sich die vier Teams zum Einlaufen begaben. «Wir sind erstaunt, wie schnell die Teilnehmenden mit den Vorgaben klarkamen», betonte Melanie Müller, «insbesondere die Regeln mit dem Laufen wurden nahezu konsequent umgesetzt.» In der Tat benötigten die meisten ein paar Momente, um sich auf Walking Football einzustellen. Nicht nur das Rennen ist nicht erlaubt, auch Körperkontakt ist untersagt. Dies wiederum fördert die technischen und spielerischen Aspekte dieser neuen Sportart, die auf dem Fussball basiert und keinen kompetitiven Ansatz hat. Raphael Amman dazu: «Im Zentrum steht der gemeinsame Spass und die Freude, sich sportlich zu betätigen.» Darum sei Walking Football praktisch generationsübergreifend und für alle Interessierten geeignet, um bis ins hohe Alter seiner Passion nachgehen zu können, so der Kampagnenleiter Fussball der Suva.


Finale Spielform gesucht

Um die optimale Spielform zu eruieren, wurde die Vorrunde auf Minitore und ohne Torhüter ausgetragen. Das Betreten der Strafräume ist untersagt, Tore können nur in der offensiven Hälfte erzielt werden. Im 2. Turnierteil dienten zwei umgekippte und abgedrehte Kleinfeldtore die Torumrandung, zusätzlich hütete ein Goalie den Kasten. Die Torhüter durften sich dabei in ihrem Strafraum frei bewegen und waren keinen Restriktionen unterlegen. Bei beiden Spielformen bildet die Querlatte der Tore die Obergrenze, über die der Ball nicht fliegen darf.


Gesellige 3. Halbzeit

Nach getaner Arbeit stand die 3. Halbzeit auf dem Programm. Der ESC Erstfeld kredenzte den Teilnehmenden einen vorzüglichen Spaghetti-Plausch, an dem sich über die gemachten Erfahrungen rege ausgetauscht wurde. «Wir sind sehr zufrieden mit dem Auftakt», zog Raphael Ammann ein positives Fazit zur Premiere im Urnerland. Das Turnier wird nun ausgewertet, denn bereits am 13. April steht die nächste Ausführung in Littau an. Die Anmeldefrist läuft.




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